Alps Hockey League
Semifinals - Game 1
Eisbärenarena Zell am See (AUT)
25.03.2025 | 19:30
team-zellamsee
EK Zeller Eisbären
L 3:1
team-broncos-wipptal
Broncos Weihenstephan

Spiel Eins geht an Zell

Mittwoch, 26. März 2025

2024-10-19-wsv-ekz
Auch ein glänzend aufgelegter Dominik Groh konnte die Niederlage gestern nicht verhindern
Zum Auftakt der Halbfinalserie mussten die Broncos in einem hart umkämpften Auswärtsmatch eine knappe 3:1-Niederlage gegen die Eisbären hinnehmen.

Die Hausherren hatten die zehntägige Pause nach dem Viertelfinale besser verdaut und waren zu Beginn die aktivere Mannschaft. Erst mit einem Powerplay in der 12. Minute kamen die Broncos besser ins Spiel und erarbeiteten sich auch gleich eine Großchance durch Cianfrone, der aber vom starken Zimmemann im Tor der Eisbären gestoppt wurde. Obwohl beide Teams sehr darauf bedacht waren, keinen Fehler zu machen, waren es erneut die Wildpferde, die sich in der 17. Minute durch Hasler eine Doppelchance erarbeiteten. Die Zuordnung in der gelbblauen Hintermannschaft stimmte nicht und plötzlich stand Hasler alleine vor Zimmermann, doch sowohl sein erster Versuch als auch der Rebound landeten beim Schlussmann der Pinzgauer.

Im zweiten Abschnitt wurde das Spiel intensiver, und nun waren es die Eisbären, die sich die besseren Chancen erarbeiteten. In den ersten zehn Minuten scheiterten Piuk, Putnik und Johansson aber am wieder einmal hervorragend aufgelegten Dominik Groh. In der 35. Minute war aber auch er machtlos, als die Hausherren durch einen sehenswerten Spielzug auf 1:0 stellten. Predan spielte einen Pass quer durch die Box auf Johansson, der gefühlvoll in den Slot zurücklegte, wo Wilfan nur mehr den Schläger hinhalten musste. 39 Sekunden später musste Fechtig auf die Strafbank, und die Wildpferde drückten in Überzahl mit mehreren gefährlichen Abschlüssen auf den Ausgleich. Stattdessen setzte es eine Minute vor der zweiten Sirene die kalte Dusche. Ein langer Schlenzer von Egger wurde von Huard vor dem Tor abgelenkt und es stand 2:0, wobei die Broncos zu allem Überfluss auch noch eine Strafe ausfassten.

Somit begann das letzte Drittel in Unterzahl, doch die Wildpferde ließen keine guten Möglichkeiten zu. Im Spiel fünf gegen fünf waren nun die Wipptaler die aktivere Mannschaft, die sich mehrere hervorragende Möglichkeiten auf den Anschlusstreffer erspielten. Galimberti in der 43. Minute, Niccolai im Powerplay in der 47., Eisendle und Gschliesser in der 51., erneut Galimberti in der 56. und wieder Gschliesser in der 58. Minute scheiterten jedoch entweder am starken Zimmermann oder an der fehlenden Präzision im Abschluss. Johan Sjöquist nahm 2:16 Minuten vor Schluss seine Auszeit und brachte einen sechsten Feldspieler für Dominik Groh. Dank eines traumhaften Spielzuges, der dem 1:0 der Hausherren glich, gelang auch das 1:2. Capannelli spielte einen scharfen Pass quer durch das Drittel und die Verteidigungsbox der Hausherren auf Cianfrone, dieser spielte die Scheibe gleich in den Torraum, wo Campoli am langen Pfosten bereit gewesen wäre, hätte sie nicht ein Zeller ins eigene Tor abgelenkt. Die Wildpferde hatten nun Blut geleckt und belagerten das Tor der Hausherren, die sich kaum mehr befreien konnten, doch das 2:2 gelang nicht mehr. Ein langer Lupfer von Widen war 12 Sekunden vor Schluss einen Hauch schneller als Hackhofer, der die Scheibe um Haaresbreite nicht mehr von der Linie kratzen konnte.
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